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MUSIK IN DER KIRCHE ST. PETRI, BENZ

Usedomer Kantatenchor

                       Johannespassion von Johann Sebastian Bach                                                     in Benz und Koserow

"Bach? - Meer sollte er heißen" So wie Beethoven, der diesen berühmten Spruch verfasst hatte, hielten Generationen von Musikern bis in die Gegenwart hinein Johann Sebastian Bach für den genialsten Komponisten aller Zeiten, und es grenzt fast an ein Wunder, dass seine Popularität noch heute, 333 Jahre nach seiner Geburt, weltweit wächst. Die Faszination, die von Bachs Musik ausgeht, spüren auch die 60 Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre von Benz und Koserow, die sich unter der Leitung ihres Dirigenten Clemens Kolkwitz seit Januar in den Bann eines der berühmtesten Kompositionen des Meisters ziehen lassen – die Johannespassion. Unter dem Namen Usedomer Kantatenchor werden sie das monumentale Werk am 9. Juni ab 20 Uhr in Benz und am 10. Juni, ab 11 Uhr in Koserow zusammen mit dem Berliner „opus5barockorchester“ und vier namhaften Solisten aufführen. Es wird das erste Mal sein, dass das Oratorium, welches das ganze menschliche Leid thematisiert und am Ende doch tröstlich ist, auf Usedom erklingt. Der Dirigent Ton Koopman bezeichnet es, neben der Matthäuspassion, als „größtes Werk der Menschheitsgeschichte“.
Die Konzerte werden durch den Landkreis Vorpommern – Greifswald gefördert und durch freundliche Sponsoren unterstützt. Traditionsgemäß erheben die Gemeinden keinen Eintritt. Um die Kosten in Höhe von neuntausend Euro zu decken, wird aber an den Ausgängen eine großzügige Kollekte erbeten, die sich an den Eintrittspreisen zu Konzerten dieser Art messen sollte. Eine Aufführung dauert etwa 1 ¾ Stunden.
Clemens Kolkwitz